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Fledermausexkursion

Trotz sehr gewöhnungsbedürftigtem Wetter, welches die LBV-Naturschutzgruppe Trabitz wohl zur Zeit bei all ihren Aktionen gebucht hat (siehe Bergtour), trafen sich Fledermausinteressierte, um von Andreas Dzierza, dem Leiter dieser Führung, wissenswerte Fakten über die fliegenden Mäuse zu erfahren.

 

Am alten Sägewerk ist man gestartet und machte an mehreren Stationen Halt, wobei man hier durch den Fledermausexperten anschaulich anhand von Bildern und realitätsnahen Beispielen Einblick in die Fledermauswelt bekam. Eine Fledermaus ist gerade einmal so groß wie ein menschlicher Daumen und bringt nur 7 Gramm auf die Waage.

Andreas scherzte, dass eine Fledermaus mit einem Tropfen Bier schon nicht mehr fahr- bzw. flugtüchtig wäre. Die Besucher haben auch die Tatsache bestaunt, dass eine Fledermaus, um den Winterschlaf zu überleben mindestens die Hälfte ihres Körpergewichts innherhalb eines Monats zu sich nehmen muss. Verglichen mit einem Menschen, müsste eine 70 kg schwere Person innerhalb eines Monats auf 105 kg kommen.

 

Die Orientierung in der Nacht,  per Ultraschallwellen, sowie die Art der Nahrungsaufnahme im Flug erklärte Andreas sehr detailliert und festigte bei den Zuhörern, das Erfahrene an Hand von Spielen.

Kaum ist die Dunkelheit hereingebrochen, begannen die ersten Tiere der Lüfte sich auf Nahrungssuche zu begeben. Mit einem Affenzahn sausten die Fledermäuse mit bis zu 50 km/h zwischen den Besuchern herum. Mit dem „Batdetektor“ konnten mittels der Ultraschallwellen, die Fledermausarten richtig bestimmt werden. Beispielsweise flogen am und um den Heindlweiher Zwerg- und Wasserfledermäuse. Betont hatte Andreas auch, dass die seltene Bechsteinfledermaus in unserer Gegend zu Hause ist.

Auf Grund vieler Fragen, die Andreas suverän beantwortet hat, wurde sichtlich, dass der Fledermausexperte die Zuschauer in seinen Bann ziehen konnte.

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